Persische Klänge in Herlikofen

 

Liederkranz 1850 Herlikofen e. V. – Jubiläumskonzert am Samstag, 11. Mai 2019

 

Am Samstag, 11. Mai,  veranstaltete der Liederkranz 1850 Herlikofen e. V. sein großes Jubiläumskonzert in der vollbesetzten Gemeindehalle.
Die Aktiven des Vereines präsentierten dem begeisterten Publikum allerlei musikalische Schmankerln. Begleitet wurden die Chöre am Klavier von Bernd Büttner, am Schlagzeug saß
Dennis Ruhland.

 

Der Liederkranz 1850 Herlikofen feiert in diesem Jahr gleich drei große Jubiläen: 60 Jahre Akkordeonorchester, 50 Jahre Gemischter Chor und 20 Jahre Junger Chor „Mixed Generations“.
Darüber hinaus fand in 2018 ein Dirigentenwechsel statt, so dass das diesjährige Konzert erstmals unter dem Dirigat der neuen Gesamtchorleiterin Wei-Chen Chen aus Stuttgart stand.

 

Pünktlich um 19.30 Uhr begrüßte Finanzvorstand Thomas Ritz das gespannte Publikum, die Ehrendirigenten Baither und Seibold, die Vertreter der örtlichen Vereine und alle, die der Einladung zum Konzert gefolgt waren, bevor alle Chöre und das Akkordeonorchester die Bühne zum gemeinsamen Lied „Ein Freund, ein guter Freund“ betraten.

 

Nach diesem gelungenen Auftakt waren die Jüngsten des Vereins an der Reihe.
Der Kinderchor „Die Singenden Kids“ startete gekonnt mit der Ballade „Endlich sehe ich das Licht“ aus dem Walt-Disney-Film „Rapunzel- neu verföhnt“ mit den Solisten Maxima Kessler, Natalie Weingärtner, Lara Klein und Leon Lutz, die mit klaren Stimmen und sauberer Intonation glänzten, erstmals aus eigenen Reihen am Klavier begleitet von Lennart Friedrich. Es folgten das sehr anspruchsvolle Stück „Ich bin bereit“ und „Ich kenne den Weg“ aus dem Film „Vaiana“, wo sich wieder einmal mehr zeigte, mit welcher Freude und großem Können bereits die Kleinsten des Liederkranzes bei der Sache sind. Der grandiose Auftritt wurde mit riesigem Beifall belohnt und erst nach einer Zugabe – „Auf uns“ – durften die Singenden Kids die Bühne verlassen.

 

Angelika Hagan, die an diesem Abend durchs Programm führte, konnte nun die Spielerinnen und Spieler des Akkordeonorchesters begrüßen. Die Dirigentin des Akkordeonorchesters, Petra Penz, hatte anlässlich des Jubiläums das Urbacher Akkordeonorchester für einen gemeinsamen Auftritt gewinnen können. So erklang das erste Stück – „Concerto D’Amore“ von Jacob de Haan, gewaltig durch die vielen Instrumente und zog die Zuhörer sogleich in ihren Bann. Danach folgte das bekannte Stück „The Phantom of the Opera“ von Andrew Lloyd Webber in einer Bearbeitung von Otto Eckelmann.

 

Für das dritte Stück „Auf einem Persischen Markt“ hatte sich Dirigentin Penz weitere Unterstützung geholt. Die Kinder des Kinderchores und Kinder der Akkordeonspieler, verkleidet als Prinzessinnen, Sultan mit Bediensteten, Gaukler, Bettler und Schlangenbeschwörer, verwandelten die Gemeindehalle in einen persischen Marktplatz. Angeführt wurde die Karawane von einem täuschend echten Kamel, dazu die virtuosen Klänge der Akkordeons, verleitete das amüsierte Publikum zu so manchem Szenenapplaus. Nach dieser hervorragenden Inszenierung verabschiedeten sich die beiden Orchester mit dem bekannten „Radetzky-Marsch“, begleitet vom Klatschen der begeisterten Zuhörer.

 

Nach einer Pause, in der das Team um Wirtschaftsleiter Walter Sauter Lachshäppchen, Butterbrezeln und allerlei Trinkbares für die durstigen Besucher bereithielt, betraten die Sängerinnen und Sänger des Gemischten Chores die Bühne.

 

Chorleiterin Wei-Chen Chen hatte für das Jubiläumskonzert ein buntes Potpourri an bekannten und beliebten Melodien einstudiert.
Den Anfang machte „Meereszauber“ von Mario Torini in einer Bearbeitung von Pasquale Thibaut, a cappella vorgetragen, verzauberten sie gleichermaßen das andächtig lauschende Auditorium.
Dem beliebten Evergreen „Kriminal-Tango“, bekannt durch das Hazy-Osterwald-Sextett, folgte Nico Dostals „Und wird in 100 Jahren wieder so ein Frühling sein“. Nach „Überall auf der Welt“ von Guiseppe Verdi, welches vom Publikum begeistert mitgesungen wurde, verließen die Sängerinnen und Sänger die Bühne und wurden mit kräftigem Applaus belohnt.

 

Als letzter Programmpunkt stand nun der Auftritt des Modernen Chores „Mixed Generations“ auf dem Plan. Die rund 22 Sängerinnen und Sänger um Chorleiterin Wei-Chen Chen begannen ihren Vortrag mit Michael Jackson „Heal the World“, gefolgt von Adeles Nr. 1 Hit „Skyfall“ nach dem gleichnamigen James Bond-Film.

 

Nach diesen weltlichen Song, wagten sich die Mixed Generations an „Alle Dinge dieser Welt“ aus der Feder von John Rutter, dem in diesem Jahr der Preis der Europäischen Kirchenmusik 2019 in Schwäbisch Gmünd verliehen wird. Nach diesem gelungenen Vortrag folgt als Kontrastprogramm „Bohemian Rhapsody“ von Queen. Das Publikum zollte gebührend Beifall und forderte sogleich eine Zugabe. Dieser Aufforderung wurde selbstredend nachgegeben und mit „Hit the Road Jack“ beendete der Moderne Chor den rundum gelungenen Vortrag.

 

Vorsitzender Thomas Ritz bedankte sich herzlich im Namen der Vorstandschaft bei allen Aktiven, den Dirigentinnen, dem Urbacher Akkordeonorchester, den musikalischen Begleitern, dem Wirtschaftsleiter, der Moderatorin Angelika Hagan, den Solisten des Kinderchores und dessen instrumentalen Begleiter und allen , die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen hatten und bat nochmals alle Aktiven auf die Bühne. Dort fand ein gelungenes Konzert seinen Abschluss mit dem gemeinsamen Lied „Schöne Isabella von Kastilien“. Dem Publikum gefiel’s und so hängten die ambitionierten Sänger gleich nochmal „Ein Freund, ein guter Freund“ hintan, ehe das Konzert endgültig zu Ende war.

 

Unser spezieller Dank geht an dieser Stelle an folgende Sponsoren: Malerwerkstätte Hörner, Metzgerei Baumann, Steffi’s Fotografie, Gmünder Hausmeisterservice K. Stalitza und Autohaus Hosch.

 


Theateraufführungen am 28./29.12.18

"Eins plus Eins gleich Chaos"

 Die Theatergruppe des Liederkranz 1850 Herlikofen e. V. zeigte am 28. und 29. Dezember das Stück „Eins plus eins gleich Chaos“ von Heidi Mager vor einem begeisterten Publikum in der Gemeindehalle.

 

Bei dieser pfiffigen Komödie spendete das Publikum nicht nur eifrig Szenen-Applaus, sondern ergriff sogar Partei: Kein Wunder, denn bei der Premiere des Stücks "Eins plus eins gleich Chaos" vom Liederkranz 1850 Herlikofen e. V. am vergangenen Freitag und der zweiten Vorstellung am Samstag hatten zwei Schwestern mit ihren Ehepartnern so heftigen Zoff, dass es beinahe zwei Scheidungen gegeben hätte. Doch schließlich ging noch mal alles gut - auch das beklatschten die begeisterten Gäste in der gutbesuchten Gemeindehalle ausgiebig.

 

Der Abend war ein großer Erfolg für die Schauspieltruppe des LKH um Regisseurin Sylvia Stegmaier. Manch tiefer Einblick in die familiären Gefilde von Familie Kreuz nebst Anhang wurde geboten „Schreckschrauben“ und „Machos“ aber auch „Waschlappen“ waren da zu bestaunen.
Doch langsam! Die Komödie kommt mit nur einer einzigen Kulisse aus, nämlich einem bürgerlichen Wohnzimmer. Dort quält sich der halbwüchsige Sohn Felix durch die Mathe-Aufgaben. Niklas Franke, in seinem Debüt, mimt glaubwürdig den Jugendlichen, der sich lieber mit dem Playboy als mit der schnöden Rechnerei abgibt. Schon bald betritt sein Vater und Hausherr- Paul die Szene. Hans Stegmaier zeigt gekonnt einen Familienvater, der sich von seiner Frau Ingrid gern bedienen lässt. Monika Ruhland spielt überzeugend jene Ingrid, die es allen Recht machen und gleichzeitig ihren Traum von einer eigenen Fußpflege-Praxis verwirklichen möchte.

 

Immerhin, das Paar Paul und Ingrid ist sich einig, wenn es um Geld geht. Sie vermieten ein einziges Gästezimmer an zwei Untermieter: die junge Beate Schneider (Marina Sauter) bewohnt es regelmäßig von Montag bis Freitag, Andreas Gärtner (Simon Grözinger) – der schneidige Wochenendhandwerker von Freitag bis Sonntag. Da wäre nichts dabei, doch die beiden wissen nichts voneinander. Und das geht gut, bis Beate an einem Wochenende nicht wie gewohnt zu ihrer Mutter fährt, sondern bleiben möchte.

 

Nicht nur das: Ingrids dominante Schwester, Hausdrachen Doris (Sabine Groß) schneit mit ihrem unterwürfigen Ehemann Erwin (Bernd Stegmaier) und Sohn Christian (Dominic Grimminger) herein und will sich für eine ganze Woche einquartieren. Im Publikum ahnt man schon, dass es nun jede Menge Ulk und Verwechslungen geben wird. Dem Macho-Ehemann Paul mit seiner Ingrid stehen die resolute Doris und „Waschlappen“ Erwin gegenüber. Doris lässt ihren Mann bügeln und bügelt ihn selbst mit Worten glatt: "Was du sagen wolltest, interessiert niemanden." Jedoch hat sie die Rechnung ohne das Chaos bei ihrer Schwester gemacht. Im Durcheinander emanzipiert sich Erwin und bietet seiner Liebsten irgendwann Paroli: "Ich lass mich scheiden, wegen seelischer Grausamkeit!"

 

Während sich die Ehepaare streiten, treffen die zwei Untermieter Beate und Andreas aufeinander, lösen den Schwindel auf und konfrontieren die Familienmitglieder mit der neuen Situation. Ein großartiges Debüt von Simon Grözinger.

 

Für weitere Lacher sorgt ebenfalls ein Newcomer beim LKH - Dominic Grimminger als Sohn von Doris, der jedem die passende Versicherung andreht. Zu guter Letzt taucht noch die Mutter der Schwestern auf: Anna, gespielt von Birgit Sauter, stiftet Frieden zwischen den Ehepaaren, indem sie Ihnen jeweils 20.000 Euro in Aussicht stellt. Und immer mittendrin: Angelika Hagan in gewohnt professioneller Manier als lästige, neugierige Fußpflegekundin Frau Kübler. Am Ende lösen sich alle Probleme in Wohlgefallen auf, die Paare versöhnen sich und ein neues Paar – die beiden Untermieter – hat sich gefunden. Das Publikum kann sich zufrieden zurücklehnen!

 

In seiner Abschlussrede dankte Vorsitzender Thomas Ritz allen Akteuren auf der Bühne, allen voran Hans Stegmaier, der in diesem Jahr sein 50. Bühnenjubiläum feiert. Roswitha Krieg, die für die Maske verantwortlich zeichnete, Cornelia Stegmaier, die soufflierte, wenn mal der Text hing, Volker Abele, der die Tontechnik im Griff hatte und allen Helfern rund um Kulisse und Organisation für die wieder einmal hervorragende Arbeit.

 

Sein spezieller Dank richtete sich an Hans Stegmaier, der in diesem Jahr sein 50. Bühnenjubiläum feiert.

 

Personen:

Paul Kreuz                                         Hans Stegmaier

 Familienoberhaupt

 

Ingrid Kreuz                                      Monika Ruhland

 seine Frau

 

Felix Kreuz                                        Niklas Franke

 Sohn der beiden

 

Doris Wurmer                                  Sabine Groß

 Schwester von Ingrid

 

Erwin Wurmer                                 Bernd Stegmaier

 Mann von Doris

 

Christian Wurmer                          Dominic Grimminger

 Sohn der beiden

 

Beate Schneider                             Marina Sauter

 Untermieterin

 

Andreas Gärtner                             Simon Grözinger

 Untermieter

 

Anna Groß                                         Birgit Sauter

 Mutter von Ingrid und Doris

 

Frau Kübler                                       Angelika Hagan

 Fußpflegekundin

 


Weihnachtsfeier am 8. Dezember 2018

Am Samstag, 08. Dezember fand in der festlich geschmückten

Gemeindehalle die Weihnachtsfeier des Liederkranz 1850 Herlikofen e.V. statt.

Das Akkordeon-orchester

Musikalisch eröffnete der Akkordeonspielring des Liederkranzes mit
"A Christmas Suite“ und "Sleigh Ride" die Feier unter dem Dirigat von Petra Penz.

Thomas Ritz begrüßte viele Aktive mit Ihren

Familienangehörigen aus den Chören und dem Akkordeonspielring. Ein ganz

herzlicher Willkommensgruß ging an Edeltraud Schurr vom Chorverband Friedrich

Silcher, an die neue Chorleiterin Wei-Chen Chen, die Dirigentin des

Akkordeonorchesters Petra Penz und die Ehrendirigenten Martin Seibold und

Joachim Baither.

In seiner Ansprache dankte Thomas Ritz allen Mitgliedern für

die in 2018 geleistete Arbeit und die vielfältige Unterstützung all derer, ohne

deren Hilfe die vielen Feste und Veranstaltungen des zu Ende gehenden Jahres

nicht zu bewältigen gewesen wären.

Er wünschte allen Anwesenden einen schönen Abend, ein frohes

Weihnachtsfest mit der Familie und ein gesundes neues Jahr 2019.

Die Chöre

 

Nach dem gemeinsamen Abendessen wurde der Nikolaus in der weihnachtlich dekorierten Halle mit dem Lied „Lasst uns froh und munter sein“ willkommen geheißen. Gekonnt und mit viel Begeisterung trugen die „Singenden Kids“ im Anschluss die einstudierten Lieder „Letzte Weihnacht“, „Endlich sehe ich das Licht“ und „Dezemberträume“ vor und ernteten großen Applaus für ihre tolle Darbietung. Danach wurden die jungen Sängerinnen und Sänger vom Nikolaus mit einem Geschenk bedacht. Danach bekamen alle anwesenden Kinder ein kleines Weihnachtspräsent vom Nikolaus überreicht.

 

Die Ehrungen

Für langjährige Verdienste und Treue zum Verein ehrte derVorsitzende Thomas Ritz gemeinsam mit Frau Edeltraud Schurr vom Chorverband

Friedrich Silcher folgende Mitglieder:

Für 25 Jahre Vereinstreue:
Elke Belstler, Simone Bulling, Luzia Denke und Walter Sauter

Der Liederkranz Herlikofen ehrt seine Mitglieder, die mindestens 25 Jahre ununterbrochen dem Verein angehören und das 60. Lebensjahr erreicht haben, mit der Ehrenmitgliedschaft.
Zum Ehrenmitglied ernannt wurden:
Susanne Helget, Irmgard Mayer, Rainer Pflieger, Margit Protschka, Elmar Sachsenmaier, Walter Sauter und Birgit Sauter
Für 25 Jahre aktives Singen konnte an Reinhold Hägele die Ehrenurkunde und Ehrennadel des Deutschen Chorverbandes und der goldene Ehrenring des Vereins überreicht werden.

 Für 50 Jahre aktives Singen wurden geehrt:

Erika Franz, Burgi Grimm, Hermann Hägele, Maria Michelfelder, Georg Schmitt und Hans Stegmaier

Für 60 Jahre aktives Singen wurde Martin Seibold die Ehrennadel und Ehrenurkunde überreicht.

 

Nun war die Vorsitzende Birgit Sauter an der Reihe, um eine Anzahl von Aktiven aus den Chören und dem Akkordeonspielring für sehr guten Probenbesuch zu ehren. Folgende Personen erhielten ein schönes Champagnerglas der Marke Ritzenhoff: Erich Bader zum 5. Mal, Anton Behringer zum 6. Mal, Barbara Kanzler zum 8. Mal, Karin Krieger zum 9. Mal, Hans Stegmaier zum 10. Mal, Annette Westhauser zum 12. Mal, Herbert Staiber zum 13. Mal, Burgi Grimm zum 17. Mal, Joachim Baither zum 18. Mal, Günther Grimm zum 20. Mal, Kerstin Schadt zum 21. Mal und Birgit Sauter zum 24. Mal.